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Rollen und Rechte

In grcproxy erfolgt die Zugriffssteuerung über ein rollenbasiertes Berechtigungssystem. Die Vergabe der Rollen bestimmt, welche Inhalte ein Benutzer sehen und bearbeiten darf.


Verfügbare Rollen​

Administrator​

  • Vollzugriff auf alle Inhalte und Funktionen der Plattform
  • Zugriff auf Logs und Systeminformationen
  • Verwaltung aller Benutzer, Organisationseinheiten, Prozesse und Ressourcen
  • Konfiguration und Pflege aller Scopes

Manager​

  • Zugriff auf alle Organisationseinheiten, Prozesse und Ressourcen
  • Verwaltung von Benutzern (ohne Zugriff auf Logs)
  • Berechtigung zur Durchführung und Freigabe von Revisionen
  • Zugriff auf alle Reports innerhalb des Scopes

Benutzer​

  • Eingeschränkter Zugriff auf zugewiesene Organisationseinheiten und Prozesse
  • Bearbeitung von Surveys innerhalb der eigenen Zuständigkeit
  • Lesender Zugriff auf Ressourcen, die den eigenen Prozessen zugeordnet sind

Rechtevergabe​

Die Rechte eines Benutzers ergeben sich aus:

  • der zugewiesenen Rolle
  • den freigeschalteten Organisationseinheiten
  • den freigegebenen Geschäftsprozessen

Die Kombination dieser drei Aspekte legt fest, auf welche Daten ein Benutzer zugreifen darf.


Governance-Module​

Für Beta-Module wie das Richtlinienmanagement gelten zusätzlich eigene, feingranulare Berechtigungen innerhalb der bestehenden Rollen (z. B. Erstellen, Veröffentlichen, Archivieren). Nur Administratoren können ein solches Beta-Modul pro Scope aktivieren oder deaktivieren.


Best Practices​

  • Administratoren sollten nur in begrenzter Zahl vergeben werden.
  • Manager-Rollen eignen sich für ISB, BCM-Verantwortliche oder Bereichsleitungen mit umfassendem Analyseauftrag.
  • Benutzer sollten gezielt auf Prozessebene eingebunden werden (z.B. für dezentrale Prozesserhebungen).